Sonntag, 4. Januar 2009
Redigieren und lektorieren....
bis zum Abwinken.

Ich habe mir meinen 9 Jahre alten SF-Roman wieder vorgenommen, weil ich ihn nochmals redigieren wollte, um das gescheiterte Projekt zumindest "sauber" abzuschliessen. Der HEYNE-Verlag hatte das Manuskript vor 8 Jahren berechtigt abgelehnt. Es war mein zweiter SF-Roman, er war über 200 Seiten lang und ich war einfach "erschüttert" von meiner eigenen Leistung und habe das Manuskirpt an der Verlag geschickt, nach dem Motto: "Ich habe diesen genialen Roman geschrieben, - um die Kleinigkeiten müsst ihr euch schon kümmern!" Die Geschichte selber ist spannend und gut, war aber flusig und schlampig geschrieben.

Als ich das Manuskirpt dann nochmals durch redigiert hatte, guckte ich mir mal die Website vom HEYNE-Verlag an: Sie haben einen Wettbewerb ausgeschrieben: "Schreiben sie den mystischen Roman!" Einsendeschluss 10. Februar 2009. Man muss 100 Seiten Lesprobe einschicken, die man vorher in eine rtf.datei kopieren muss. 60 Anschläge, 30 Zeilen pro Seite in 12 Punkt Courier. Ich also noch mal ran. Als ich durch war und der Ausdruck vor mir lag, schaute ich mir noch mal mein altes ausgedrucktes Manuskript an. Voll mit handschriftlichen Korrekturen, die ich aber in der Gesamtdatei noch gar nicht eingetragen hatte. Wahrscheinlich war ich 2007 von der handschriftlichen Korrektur schon so erledigt und ermüdet, dass ich es nicht in den Computer übertragen habe. Also, alles hilft nichts - noch mal durchgehen. Heute schaffe ich wohl noch den Rest der geforderten 100 Seiten. Aber ich habe schon wieder neue Fehler, Wiederholung und Ungenauigkeiten gefunden. Ich werde die 100 Seiten also anschließend nochmals duchgehen. Dann alles abschicken an den HEYNE-Verlag und mich dann anschleßend an die restlichen 200 Seiten machen. Es hilft nichts - erst, wenn ich das Manuskript wasserdicht redigiert habe, gebe ich mich zufrieden.

Alles erinnert mich ein wenig an den amerikanischen Humoristen James Thurber. Der gab die Manuskripte seiner Kurzgeschichten als erstes seiner Frau zu lesen und die meinte oft: "Liest sich noch ein wenig wie Schülerzeitung!"

Also, auch Zwerge fangen klein an!

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Dienstag, 25. November 2008
Leinen los.....
Fridolin lässt alle Leinen los....

Es gibt nichts mehr zu halten,
vielleicht die Meinung über andere und so,
über sich selbst und andere Gestalten,
die die eigene Fantasie erschaffen,
die da turnen wie die Affen.

Fridolin ist nun befreit
von allen Fesseln und endlich frei!

Er sitzt herum und denkt
nach über dieses Zeit-Geschenk!

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Freitag, 24. Oktober 2008
Levi hat nicht geholfen...
So schnell habe ich selten ein Manuskript abgelehnt zurück bekommen. Wahrscheinlich ist es schon beim Posteingang in der Poststelle aussortiert worden. Ich muss mich nun langsam als gescheiterten Romancier betrachten.

Zum Glück habe ich ja immer noch das angenommene Theaterstück, das in den Katalog für 2009 aufgenomen werden soll.

Ich betrachte mich daher jetzt nicht mehr als gescheiterten Schriftsteller, sondern als erfolgreichen Dramatiker.

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Mittwoch, 22. Oktober 2008
Levi Manuskript....
Ich habe die 30 Seiten Manuskirpt von "Robin Kruse" an einen zweiten Verlag geschickt. Und mein Marketing-Konzept geändert:

Da vorwiegend die Literaturpreise in Deutschland an jüdische Schriftsteller oder an jüdische Themen (die deutsche Literatur hat nur 2 Themen: Das 3. Reich in allen Variationen und die Wiedervereinigung in allen Variationen) vergeben werden, - habe ich mir für den Verlag den jüdischen Vornamen LEVI zugelegt, - in der Hoffnung, dass man zumindest mein MS nicht gleich abgelehnt, sondern vielleicht das gesamte MS einmal anfordert.

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Montag, 20. Oktober 2008
Langsam besser...
Die Erkältung oder was immer das auch gewesen sein mag, neigt sich ihrem Ende.

Aber richtig schwimmen kann ich immer noch nicht, dazu fehlt mir noch die Luft!

Aber immerhin, wir wollen nicht klagen....

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Mittwoch, 8. Oktober 2008
Schlaf, süßer Schlaf...
letzte Nacht kam er dann zu mir. Der Hals war durch das Medikament entschleimt. Ich schlief ohne Angst zu ersticken und ohne Beschwerden.

Heute habe ich wiederum zwei Brausetabletten genommen. Ich nenne einmal das Produkt, weil es mir gut hilft: NAC ratiopharm akut 600 mg

6 Tabletten habe ich noch. Ich hoffe, dass ich dann damit durch bin. Für Freitag habe ich schon mal vorsorglich alle Termine abgesagt, sprich Zazen und Aktualisierung meiner Home Page bei K.

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Dienstag, 7. Oktober 2008
Acetylcystein....
und futsch ist der Schleim.

Ich habe mir von diesem Medikament Brausetabletten besorgen lassen und habe gegen die Anweisung nicht nur eine sondern 2 Tabletten genommen. Mit dem Ergebnis: ich werde wohl diese Nacht schlafen können, da ich durch die Entschleimung wieder richtig atmen kann.

Also, mal ein Fanfarenstoß auf die Pharmazie.....

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Erkältung zurück..
Meine Erkältung ist verstärkt zurück gekommen. Mit Husten und Verschleimung. Am meisten macht mir die Verschleimung zu schaffen. Ich habe die vergangene Nacht kaum oder überhaupt nicht geschlafen. Ich hatte das Gefühl, beim Einatmen legte sich der Schleim über die Luftröhre. Ich hatte Angst zu ersticken und musste gegen meine Ängste mehrfach Licht machen. Gleich werde ich mir ein Medikament besorgen, dass ich zumindest heute Nacht schlafen kann.....

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Sonntag, 5. Oktober 2008
Radelnder Leichnam..
Gestern war ich spät nachmiitags auf dem Wege zu einem Baumarkt. Vielleicht 4 Kilometer entfernt, an der Autobahnauffahrt.

Schon nach wenigen hundert Metern sprang mir die Kette vom Fahrrad ab. Und nicht das einzige Mal auf dieser Strecke. Doch ich blieb geduldig und sagte mir einsichtig: "Eigentlich bist du sowieso schon ein radelnder Leichnam, also, rege ich nicht über Gebühr auf und störe nicht die Begräbniszerominien".

Ist es nicht so, wüßte man um den Tag seines Todes, dass man das meiste im Alltag dann als unerheblich betrachten müsste?

Im Baumarkt holte ich einen "Zweigriffmischer für den Waschtisch". Vorsichtig radelte ich zurück, doch mir sprang die Kette nochmals ab.

Als ich dann endlich mit meiner "Beute" und mit schmierigen Händen Zuhause angelangt war, war es K. dann in der Zwischenzeit doch noch gelungen, das alte und oxidierende Gewinde heraus zu drehen und einen meiner Knöpfe aus dem Bestand aufzudrehen. Alles war wieder in Ordnung.

Die Armatur hat jetzt allerdings zwei Knöpfe mit der roten Heißwassersymbolik.

All meine Aufregung und Anstrengugen waren umsonst und verpufft. So ist das Leben....

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Samstag, 19. Juli 2008
Versöhnt....


Ich habe mich mit mir versöhnt
und mich kurzerhand hier gekrönt.

Und nenne mich nun stets,
wenn der Sinn mir danach steht:
"Meine untertänigste Majestät!"

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Donnerstag, 10. Juli 2008
Zwangsläufig....


Weil man ja nichts weiß,
darum ist man so gescheit!

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